Neue Veranstaltungsreihe in der GaT

Treuen Lesern des „Karfiol“ ist „Kunst im Zwielicht“ bestens bekannt: der Ausstellungszyklus der Galerie am Turnerheim, immer auf der Suche nach dem Besonderen. Heike Hinke-Hanke, Kunstgeschichte Master und bislang Kunstbeauftragte des Karfiol, hat sich vor einigen Monaten entschieden, die Galerie mit der Gründung eines Fördervereins weiter nach vorn zu bringen. „Das sind wir den Künstlern und dem Markt einfach schuldig“ ist ihre Überzeugung.

Da sie diese neue Aufgabe mit dem gebotenen Ernst und Einsatz angeht, hat sie sich entschieden, ihr Hauptaugenmerk der Weiterentwicklung der Galerie zu widmen. „Man steht manchmal am Scheideweg und muss sich entscheiden. So eine Gelegenheit hat man nicht alle Tage: Kunst fördern und der Gesellschaft einen Dienst erweisen. Aber da die Galerie am Turnerheim im Karfiol ja geradezu eine Heimat gefunden hat, bleibe ich dem Blatt natürlich ebenfalls gewogen und werde von unseren Projekten berichten.“ Das freut die Redaktion natürlich, gleichwohl steht eine bange Frage im Raum:

Was wird aus „Kunst im Zwielicht“?

„Kunst im Zwielicht“, ist die Plattform für alle Freunde der bildenden Kunst. Auch in Zukunft fördere ich Talente – und gerade deshalb wird meine Kraft  vermehrt im Galeriebereich zum Tragen kommen. Und „Kunst im Zwielicht“ ist ein maßgebliches Modul in meinem Baukasten der Kultur, wenn ich das mal so sagen darf.“ Selbstverständlich darf sie – und selbstverständlich bleiben auch wir Frau Hinke-Hanke treu und bieten ihr auch in Zukunft gern ein Podium für die Aktivitäten der Galerie am Turnerheim.

„Es geht auch gleich los“ kündigt sie bereits an und wartet mit einem neuen Veranstaltungskonzept auf: Das „Kunst-Canapé“ will die Freunde der schönen Künste begeistern und neue Interessenten hinzugewinnen.
Man reagiert damit auf die Publikumswünsche nach der erfolgreichen 1. Primiennale, die der neue Förderverein der Galerie  im Dezember 2014 aufgelegt hat. Denn, so Hinke-Hanke: „Bei der Primiennale hat sich gezeigt, dass das Interesse des Publikums groß ist. Vor allem besteht ein Bedarf an Erläuterung der Kunstwerke. Denn die intellektuelle Mittelschicht gibt sich nicht damit zufrieden, einfach etwas vor die Nase gesetzt zu bekommen. Sie verlangt nach mehr: Mehr Wissen, mehr Information. Mit dem „Kunst-Canapé“ wollen wir dieses Bedürfnis bedienen und folgerichtig lautet der Titel der neuen Veranstaltungsreihe „Es gibt für alles eine Erklärung““.

Das ist eine denkbar gute Nachricht und wir sind gespannt, was uns mit dem Kunst-Canapé demnächst kredenzt werden wird!