AVENIDAS IST WIEDADA!

Das Gedicht „Avenidas“ ist wieder da – und diesmal mit Beleuchtung. Der Spiegel berichtet, selbstverständlich, es IST ja auch wichtig DASS DAS GESAGT UND GEZEIGT WERDEN DARF, JA, NACHGERADE M U S S (wenn man die Brülltaste schon an hat, ist es schwierig, sich weiter reinzusteigern; und dann muss man dichten) –

DIES WUNDERVOLLE,

GROß- UND EINZIGARTIGE GEDICHT, DIES

MEISTERWERK DER POESIE (IST ES DAS NICHT?) –

OHNE DAS DAS

LEBEN SeeeHR

TRAURIG, LeeR UND ÖDE WäR‘!

und die Kommentarabteilung auf Spiegel Online birst vor feingeistiger Begeisterung, Leute, die Frauen bewundern, die sich vernünftig bewundern lassen, anstatt mitreden und – auch noch den öffentlichen Raum! – mitgestalten zu wollen und von denen Kommentar Nr. 63 stellvertretend für die verkehrte Bequemlichkeit der meisten steht: Was einer aus diesem Gedicht liest, liegt ja nur am Lesenden selbst. – Was einer nicht vermag, auch.

Link zum Spiegel Artikel vom 22.02.2019

Link zum Karfiol-Artikel „Bäume, Blumen, Dwayne“ vom 26.02.2018