Frag den Mark

Mark Zuckerberg hat sich neulich Fragen gestellt. Wie man jedoch gleich wieder enttäuscht feststellen muss: leider heißt das nicht, dass er sich mutig dem Selbstzweifel aussetzt. – Andere durften ihn etwas fragen, was eine freundliche Geste ist. Zufällig stellte ich auch ein paar Fragen, aber – weil ich das gelernt habe – an mich selbst. weiterlesen…

Lesen ist nicht das Thema

Längere Texte werden von den meisten Menschen nicht gelesen. War das jemals anders? – Bücher wurden und werden zwar relativ hoch („Buch = Bildung“) gehandelt, echtes Lesen war aber immer schon anstrengend und bei der Mehrheit unbeliebt. Leidenschaft für’s Textentziffern war stets nur bei den Wenigsten im Spiel. Unzählige Kinderseelen sind aus Mangel an Alternativen zum Bücherlesen schlichtweg weiterlesen…

Blaulicht-Junkies

von Anne Nuhn Heilig ist schon lange nichts mehr. Nein, heute gaffen sie nicht mehr ehrfürchtig mit offenem, staunendem Mund auf die Glotze, das Flimmern hypnotisiert sie kaum noch, reicht nicht mehr aus zur Betäubung. Wie alles, nutzt sich auch der Wohnzimmergötze ab. Langeweile breitet sich über den Alltagsskandalen aus, die durch die Röhre ins weiterlesen…

Byung-Chul Han – Digitale Rationalität

Ein Buch von Byung-Chul Han taugt nie zum bildungsbürgerlichen Lieblingsding. Es will nicht durch schiere Masse überwältigen oder mit Satzschachteleien strunzen, die jedes Interesse zunächst mal auf das Ego des Autors umlenken (Schau, wie kompliziert ich schreiben kann! – Da muss ich wohl sehr gebildet sein.). Die kleine Reihe kleiner Bücher, die er bei Matthes & weiterlesen…

Keine Experimente!

Das Computerspielemuseum in Berlin bietet auf überraschend kleinem Raum einen Blick über die „Evolution eines Mediums“. Das Fazit der Ausstellung: Es ist macht Spaß, es ist wichtig, es ist Kultur. Mein Fazit: es macht Spaß, es ist wichtig, es ist Kultur. Die Ausstellungsmacher stellen einen erfrischend ehrlichen Zusammenhang dar, der üblicherweise nicht als Begründung für Kulturgüter weiterlesen…

Toten-Schein zum schöner tot sein

QR-Codes als solche sind durchaus schmuck anzusehen und sie finden sich inzwischen an zahlreichen Orten. Ohne Smartphone (mindestens!) geben sie keine Information preis – sie benötigen ein technisches Medium zum Verständnis. Neuerdings tauchen sie auch auf Grabsteinen auf, wo sie als „evolutionäre Entwicklung der Sepuralkultur“ gefeiert werden und Grabsteine, die mit ihnen versehen sind, gewinnen weiterlesen…